My first Week in South Africa by Yannick Kalrait

My first Week in South Africa by Yannick Kalrait

Ich erzähle heute von meiner ersten Woche in Kapstadt. Zuerst Kapstadt ist eine wunderschöne Stadt mit viel Sonne, tollen Sehenswürdigkeiten. Es fiel mir am Anfang ei bisschen schwer von zuhause wegzugehen aber ich bereue es nicht.  Als ich hier angekommen bin wurde ich herzlich von meiner Gastfamilie in Empfang genommen. An den nächsten zwei Tagen konnte ich schon fleißig am Wasserballtraining der Schulmannschaft wo ich auch schnell Freunde finden konnte. Als ich danach nach Hause kam hat die Familie für mich gekocht. Aber nun zu meinem ersten Schultag. Die Schule begann um 7:55 Uhr. Zuerst hatten wir assembly (Eine Versammlung aller Schüler und Lehrer wo die Erfolge der Sportler gewürdigt werden und Anstehendes besprochen wird). Dann hatten wir noch  ein spezielles Treffen. Es heißt tutor-class dort ist man in einer kleinen Gruppe und dort werden nochmal die Ereignisse des heutigen Tages besprochen. Nach tutor-class sind wir in den regulären Unterricht gegangen welchen man von der Struktur mit der Abiturphase in Deutschland vergleichen kann. Man wählt am Anfang des Jahres seine Fächer und ist dann nicht mehr als eine einheitliche Klasse zusammen sondern als Gruppen je nach Fächerwahl. Zusätzlich sind die Stunden auch unterschiedlich lang und die Pausen zu verschiedenen Zeiten. Eins jedoch der größten Unterschiede zwischen deutschen Schulen und Südafrikanischen ist, dass hier alles an  die Schule gebunden ist und Schulsport äußerst ernst genommen wird. Ich habe normalerweise Unterricht von 7:55 bis ca. 15:00 Uhr. Der Schulkampus meiner Schule ist so viel größer als von Schulen in Deutschland wegen den ganzen Sportplätzen. Nun zu meinem Schulalltag.

Der reguläre Unterricht ist nicht so unterschiedlich zu dem in Deutschland außer, dass dieser auf Englisch gehalten wird. Alle Lehrer sind  immer sehr höflich genauso wie meine  Mitschüler. Woran ich mich aber erstmal gewöhnen musste, dass man jeden Lehrer mit Sir und jede Lehrerin mit Mam ansprechen muss. Was auch sehr komisch für mich am Anfang war, Uniform anziehen zu müssen. Jeden Tag nach der Schule habe ich Sport und sogar manchmal von 6:00 bis 7:15 Uhr vor der Schule. In den Pausen habe ich gegessen und Basketball gespielt. Man gewöhnt sich aber recht schnell an den Schulalltag. Am Samstag konnte ich ausschlafen und gemütlich frühstücken. Am Nachmittag sind meine Gastfamilie an den Strand gegangen wo wir Fangen gespielt, im kalten Ozean gelaufen sind und Spaß hatten. Danach sind wir lecker indisch Essen gegangen. Am Sonntag sind andere Austauschschüler, die Organisatorin ihre Tochter und ich in die Stadt gegangen wo wir eine historische Stadttour gemacht haben. Uns wurde alles von der Kolonialisierung Südafrikas bis zur Apartheit (Rassentrennung) erzählt.  Des Weiteren haben  südafrikanische Spezialitäten gegessen und sind ins Planetarium und an den Strand gegangen. Ich habe bis jetzt schon eine geile Zeit gehabt und ein Erlebnis was ich nie vergessen werde. Ich finde wenn man in Kapstadt lebt muss man nicht in den Urlaub fliegen weil man dort bereits alles hat. Wunderschöne Sandstrände, tolles Essen, super Wetter und meinen lieblings Snack Bilton (Luftgetrocknetes und geräuchertes Fleisch). 

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